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Nach dem Vorbild der Natur
Bei einem Implantat handelt es sich um eine operativ eingesetzte, künstliche Zahnwurzel, die passgenau in den Kieferknochen eingesetzt wird und im Heilungsverlauf binnen wenigen Wochen fest mit dem Knochen verwächst. Dadurch bleiben die natürliche Struktur des Kieferknochens sowie die Kraftübertragung beim Kauen vollständig erhalten. Sowohl dem äußeren Anschein als auch dem Empfinden des Trägers nach sind Implantate gar nicht als solche wahrzunehmen, wenn sie erst einmal richtig in den Knochen integriert sind. Aufgrund dieser Eigenschaften kann man implantierten Zahnersatz dem losen Zahnersatz als überlegen ansehen.
Selbst bei völliger Zahnlosigkeit kann mittels Implantaten ein intaktes Gebiss wiederhergestellt werden, ohne dass ein loses, künstliches Gebiss (beispielsweise am Gaumendach) den Geschmack und das Körpergefühl trübt. Implantate ermöglichen Zahnersatz, der höchsten Ansprüchen an Funktion und Ästhetik gerecht wird. Angrenzende, intakte Zähne werden beim Einsatz von Zahnersatz mit Implantaten nicht beeinträchtigt und bleiben erhalten. Daneben reiht sich implantierter Zahnersatz nahtlos und unerkennbar ein.
Seit den Sechziger Jahren hat sich die Implantologie in der Zahnmedizin etabliert und kontinuierlich weiter verbessert. Heute stellt sie die Königsdisziplin dar, wenn einzelne Zahnkronen, Brücken oder gar Prothesen fest implementiert werden sollen. Diesbezüglich liefern Implantate aus Titan oder Zirkonium-Keramik eine unübertroffene Nachhaltigkeit. Bei richtiger Zahnpflege und gesunder Mundflora halten Implantate
ein Leben lang.
Es kann sein, dass der Kiefer an der zu füllenden Zahnlücke die Knochensubstanz zurückgebildet hat. Zum Beispiel infolge einer langen Zahnlosigkeit. Aus diesem Grunde ist es notwendig, den Kiefer zu vermessen und nach Bedarf durch Knochenaufbaumaßnahmen wiederherzustellen. Nach einigen Monaten ist die Regeneration des Kieferknochens abgeschlossen und steht für die Implantation bereit.
Realisierung
Ehe ein Implantat eingesetzt werden kann, bedarf es einer sehr genauen Planung im Vorfeld, um passgenau zu arbeiten. Hierzu werden anhand von Röntgenbildern und Gipsmodellen die notwendigen Längen der Implantate und deren optimale Position ermittelt. Die so erhobenen Messdaten werden sowohl bei der Wahl des Implantats als auch bei dessen Einsatz berücksichtigt. Beim Eingriff erfolgt die Betäubung wahlweise lokal oder via Narkose. Nach einigen Wochen sind die Implantate fest eingeheilt. Dann kann der endgültige Zahnersatz darauf
angebracht werden.
Mehr über unsere Kompetenz in der Implantologie erfahren Sie im Abschnitt unsere Leistungen.
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